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Kreativer Osterzauber für Kinder und Jugendliche
Am Mittwoch, den 25. März verwandelt sich die Kunstsammlung Neubrandenburg in eine fröhliche Osterwerkstatt. Von 15.00 bis17.00 Uhr laden wir euch gemeinsam mit dem KunstKlub zu einem bunten Nachmittag voller Bastelspaß, Fantasie und frühlingshafter Stimmung ein. Zusammen gestalten wir Osterdekorationen und lassen unserer Kreativität freien Lauf.
Alle Materialien werden gestellt.
Kosten: 3,00 € pro Kind, 2,50 € pro Begleitperson
Um Anmeldung wird gebeten!
Kontakt:
Sophie Dietel – Kunst- und Museumspädagogin
E-Mail: sophie.dietel@neubrandenburg.de
Telefon: 0395-555-1295
Kristina Schuldt und Clemens Meyer | Ein literarisch-künstlerischer Dialog in der Kunstsammlung Neubrandenburg
Künstlergespräch am Donnerstag, 26.03., 18:00 – 20:00 Uhr
Mit seinem Debütroman „Als wir träumten“ gelang dem Leipziger Schriftsteller Clemens Meyer der literarische Durchbruch. Mit seinen genauen Beobachtungen und literarisch verwobenen biografischen Erfahrungen schuf er zahlreiche wichtige Werke der deutschen Gegenwartsliteratur, zuletzt „Die Projektoren“.
Mit der in Neubrandenburg aufgewachsenen Leipziger Malerin Kristina Schuldt verbindet ihn eine lange Freundschaft. In ihrer aktuellen Einzelausstellung „Tatjana“ treten beide in einen literarisch-künstlerischen Dialog.
Um Voranmeldung wird gebeten:
| E-Mail: | kunstsammlung@neubrandenburg.de |
| Tel.: | 0395 555 1290 |
| Termin: | Donnerstag, 26.03., 18:00 – 20:00 Uhr |
| Eintritt: | 5,00 Euro regulär / 2,50 Euro ermäßigt |
Dana JES. Fluglinien | Objekte, Zeichnungen, Installationen
Kabinettausstellung in der Serie IM HIER IM JETZT
Die Kunstsammlung Neubrandenburg zeigt vom 12. März bis 31. Mai 2026 mit der Kabinettausstellung in der Serie IM HIER IM JETZT Werke der Künstlerin Dana JES. Unter dem Titel „Fluglinien“ zeigt die Künstlerin keramische Objekte, Zeichnungen und Rauminstallationen, die aus ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung von Zeit und den Räumen darin entstanden sind.
Die Ausstellung wird am Mittwoch, den 11. März 2026, um 17:00 Uhr eröffnet mit einem literarisch-musikalischen Dialog der Stralsunder Schriftstellerin Silke Peters und der Neustrelitzer Cellistin Beate Richter.
Dana JES. Fluglinien
Objekte, Zeichnungen, Installationen
12. März - 31. Mai 2026
19. Februar - Kreative Bastelwerkstatt in der Kunstsammlung Neubrandenburg
Die Kunstsammlung Neubrandenburg lädt alle kunstbegeisterten Kinder und Jugendliche herzlich am Donnerstag, den 19. Februar, zu einer spannenden Kreativwerkstatt in den Winterferien ein. Von 15:00 bis 16:00 Uhr können junge Künstlerinnen und Künstler in der museumspädagogischen Werkstatt ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Begleitende Eltern und Großeltern können während der Bastelwerkstatt bei ermäßigten Eintritt die aktuellen Sonderausstellungen und Dauerausstellungen genießen.
Termine und Anmeldung
- Termin: Donnerstag, 19. Februar 2026
Uhrzeit: 15.00-16.00 Uhr - Ort: Museumspädagogische Werkstatt, Kunstsammlung Neubrandenburg
- Kostenbeitrag: 3,00 € pro Person- Begleitende Eltern und Großeltern zahlen zwischen 15:00 und 15:30 Uhr einen ermäßigten Museumseintritt.
Um eine reibungslose Planung zu gewährleisten, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Interessierte Eltern können ihre Kinder unter der Telefonnummer: 0395-555-1295 oder per E-Mail an sophie.dietel@neubrandenburg.de anmelden.
In der Bastelwerkstatt erwartet die Teilnehmer eine Vielzahl kreativer Aktivitäten, bei denen sie ihre eigenen Kunstwerke, Schneeflocken und Schneemänner gestalten können.
Vernissage Kristina Schuldt. Tatjana
Mit über 100 Gästen startete die Ausstellung „Kristina Schuldt. Tatjana“ am 4. Februar um 17:00 Uhr. Insgesamt 13 großformatigen Gemälde und Collagen stellt die in Neubrandenburg aufgewachsene und heute in Leipzig lebende und arbeitende Künstlerin bis zum 3. Mai 2026 in der Kunstsammlung aus. Die Bilder sind Leihgaben privater Sammlerinnen und Sammler sowie der die Künstlerin vertretenden Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin, die diese einzigartige Ausstellung ermöglichten.
Es war der Künstlerin schon immer ein Herzenswunsch, ihre Bilder in der Kunstsammlung Neubrandenburg zu zeigen, denn hier hatte sie ihre ersten künstlerischen Schritte gemacht. Die frühere Museumspädagogin Susanne Feldt leitete Kristina Schuldt in den Räumen der alten Kunstsammlung am Pferdemarkt an und vermittelte ihr die heute fast 8.700 Stücke umfassende Sammlung. Heute zählt Kristina Schuldt zu den bedeutendsten Malerinnen der Nachwendegeneration in Ostdeutschland. Sie stellt international aus und ist in renommierten öffentlichen wie privaten Sammlungen vertreten.
In den Grußworten von Peter Modemann, dem ersten Stellvertreter des Neubrandenburger Oberbürgermeisters, und in der Laudatio von Ulrike Pennewitz, der Leiterin der Kunstsammlung Neubrandenburg, wurde die Bedeutung der museumspädagogischen Arbeit der Einrichtung hervorgehoben. Diese vermittelt Kunstwerke der wertvollen Sammlung und Sonderausstellungen nicht nur, sondern regt auch zum Mitmachen und Reflektieren an – und das für alle Altersgruppen. Die seit August 2025 in der Kunstsammlung tätige Museumspädagogin Sophie Dietel hat sowohl für die Sonderausstellung als auch für die Dauerausstellung ein vielfältiges Angebot entwickelt, das von Interessierten sowie Schul- und Kindergartengruppen gebucht werden kann.
Ausstellungseröffnung | Kristina Schuldt. Tatjana
Am 4. Februar 2026, 17:00 Uhr, eröffnet die erste Einzelausstellung der Leipziger Malerin Kristina Schuldt in der Kunstsammlung Neubrandenburg. Unter dem Titel „Tatjana" vereint die Ausstellung neueste Gemälde und Arbeiten auf Papier der Künstlerin, die eine ikonische, zeitgenössische Bildsprache von hoher Intensität entwickelt hat.
In den farbintensiven Bildern von Kristina Schuldt verschmelzen kunsthistorische und literarische Referenzen mit politischen, feministischen und persönlichen Themen zu rätselhaften, zugleich humorvollen Kompositionen. Ihre Bilder reflektieren die zerstreute Aufmerksamkeit unserer hochvernetzten Gegenwart und vermitteln den Menschen als eine im Bildraum gleichzeitig ein- wie auftauchende Gestalt. Nichts erscheint statisch oder abgeschlossen – eine explosive, dynamische Kraft durchdringt die zum Teil großformatigen Arbeiten und lässt sie nahezu übervoll wirken.
Mit multiperspektivischen, fragmentierten Formen und expressiven Farbverläufen knüpft Schuldt an die Bildgestaltungen des Kubismus an. Georges Braque, Tamara de Lempicka und Fernand Léger ebenso wie die Farbigkeit Sonia Delaunays scheinen in ihren Kompositionen nachzuklingen. Diese Elemente fungieren als Vokabular einer Bildsprache, mit der Schuldt Unordnung, Zufall, Gleichzeitigkeit und Unsicherheit transportiert – und damit ein Lebensgefühl unserer Zeit einfängt.
Abschied von Anita Schubert
Mit großer Betroffenheit trauert der Freundeskreis und das Team der Kunstsammlung Neubrandenburg um Anita Schubert, die noch so vieles vorhatte und nun doch vor wenigen Tagen auf ihre letzte Reise gegangen ist.
Anita Schubert wurde 1937 in Breslau geboren und war über viele Jahrzehnte ein geschätztes Mitglied unseres Freundeskreises. Ihr Tod hinterlässt sowohl menschlich als auch künstlerisch eine große Lücke.
Eine ihrer ersten Arbeiten in Neubrandenburg war die Eingangsbeschriftung am Haus der Kultur und Bildung. Als Objektkünstlerin, Malerin und Collagistin hat sie ein Werk geschaffen, das weit über regionale Grenzen hinausstrahlt. Mit ihren imposanten Gewandobjekten, ihren vielschichtigen Collagen und handgeschöpften Papieren machte sie in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Polen und Chile auf sich aufmerksam.
Anita Schubert überraschte immer wieder mit neuen Ausdrucksformen und ungewohnten Blickwinkeln. So zeigte sie 2023 in der Galerie der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz Fotografien, die zuvor nie öffentlich zu sehen waren – Arbeiten, die 2008 während einer Studienreise nach Kairo und auf die Sinai-Halbinsel entstanden. Diese Reise war für sie die Erfüllung eines Kindheitstraums. Mit leuchtenden Augen erzählte sie von den engen Gassen, den Spuren des Alltags, den bemalten Wänden und den Felsformationen, in die der Wüstensand Reliefs gezeichnet hatte. Diese Eindrücke verwandelte sie in Bilder voller Poesie und stiller Intensität. Die Fotografie ließ sie seitdem nie ganz los.
Besonders prägend für ihr künstlerisches Schaffen war ihre langjährige Arbeit mit handgeschöpftem Papier und der Technik des Pulppainting. Für Anita war Papier nicht bloß ein Träger des Bildes – es war das Bild. Sie liebte den Prozess des Schöpfens aus dem frischen Faserbrei, das Färben, Strukturieren, das Einbetten von Materialien. Für sie begann Kunst bereits bei der Aufbereitung der Fasern, beim Entstehen des Rohmaterials. Diese Hingabe, dieses tiefe Verständnis für Stofflichkeit und Form, machten ihre Werke unverwechselbar.
Als Mitglied unseres Freundeskreises war Anita Schubert für viele von uns eine inspirierende Wegbegleiterin. Ihre künstlerische Neugier und ihre Wärme werden uns fehlen.
Wir verabschieden uns von einer Künstlerin, die Spuren hinterlässt – in ihren Werken, in unseren Erinnerungen und in der Geschichte der Kunstsammlung. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und allen, die ihr nahestanden.
Der Freundeskreis der Kunstsammlung und die Kunstsammlung Neubrandenburg
Öffnungszeiten zum Jahreswechsel
Die Kunstsammlung ist regulär noch bis Sonntag, 21. Dezember, geöffnet. Nach den Weihnachtsfeiertagen steht das Haus vom 26. bis 28. Dezember für Besucherinnen und Besucher offen.
Ab Freitag, 2. Januar 2026, nimmt die Kunstsammlung wieder ihren regulären Betrieb auf und öffnet wie gewohnt mittwochs – sonntags.
Neue Ausstellungsreihe der Kunstsammlung Neubrandenburg »Im Hier Im Jetzt« startet mit Karlheinz Wenzel
11. Dezember 2025 bis 1. März 2026
Mit der Ausstellung „Im Hier Im Jetzt. Karlheinz Wenzel“ startet die Kunstsammlung Neubrandenburg eine neue Ausstellungsreihe, die künftig regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus Neubrandenburg und der Region in den Mittelpunkt stellt. Die Reihe soll lokal arbeitenden Kunstschaffenden eine institutionelle Plattform bieten, Werke aus der Sammlung sichtbar machen und einen Dialog auf Augenhöhe ermöglichen.
Die Auftaktausstellung widmet sich dem im Oktober 2025 verstorbenen Maler und Grafiker Karlheinz Wenzel, einer prägenden Künstlerpersönlichkeit der Mecklenburgischen Seenplatte. Gezeigt werden Arbeiten aus dem Bestand der Kunstsammlung sowie aus seinem Nachlass.
Karlheinz Wenzel – ein prägender Künstler der Region
Karlheinz Wenzel (1932–2025) gilt als einer der profiliertesten Künstler Neubrandenburgs. Seine farbintensiven Landschaften und Stadtansichten Norddeutschlands, Porträts, Wandgemälde und Reliefs haben die Kunstregion über Jahrzehnte geprägt. Wenzels Werke verbinden unmittelbare Naturerlebnisse, Beobachtungen und Begegnungen zu ausdrucksstarken Kompositionen in Malerei, Gouachen, Druckgrafik und Zeichnung.
Sein Wirken beschränkte sich nicht auf die eigene künstlerische Produktion: Mit großem Engagement leitete er seit den 1970er-Jahren Mal- und Zeichenzirkel, vermittelte Wissen und Haltung, begleitete Nachwuchs und blieb für viele Menschen ein künstlerischer Mentor und Impulsgeber.
Zu seinen öffentlich sichtbaren Arbeiten in Neubrandenburg gehören das denkmalgeschützte Wandrelief „Musische Erziehung der Kinder“ (auch „Baum der Lebensfreude“) an der Regionalen Schule „Am Lindetal“ sowie das Wandbild „Die vier Tageszeiten“ im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum.
Biografischer Überblick
Geboren 1932 im heutigen Vlkov pod O¹kobrhem (Wolfsberg), begann Wenzel 1947 eine Ausbildung zum Gebrauchswerber in Wittenberg. Von 1950 bis 1955 studierte er an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee u. a. bei Horst Strempel, Arno Mohr und Bert Heller. Nach ersten Jahren als freischaffender Künstler und Leiter eines Malzirkels beim VEB Stickstoffwerke Piesteritz fand Wenzel 1970 in Neubrandenburg eine künstlerische Heimat. Ab 1993 betreute er hier einen Malzirkel, stellte vielfach aus und engagierte sich als Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR und später im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e. V. im BBK.
Hintergrund: Die neue Reihe „Im Hier Im Jetzt“
Mit der Ausstellungsreihe „Im Hier Im Jetzt“ knüpft die Kunstsammlung Neubrandenburg an die traditionsreiche Kunstentwicklung der Region an. Seit der Gründung des Zentrums Bildende Kunst im Jahr 1969 haben sich Neubrandenburg und die Mecklenburgische Seenplatte zu einem bedeutenden Standort für bildende Kunst entwickelt – getragen von Künstlerinnen und Künstlern, die hier ihre künstlerische Heimat fanden und das Stadtbild mit Skulpturen, Wandgestaltungen und einer aktiven Kunstszene prägten. Die 1982 gegründete Kunstsammlung begleitet diese Entwicklung seit über vier Jahrzehnten, dokumentiert sie in Ausstellungen und Publikationen und bewahrt heute mehr als 8.000 Werke regionaler und überregionaler Kunstschaffender.
Die neue Reihe rückt dieses künstlerische Netzwerk erneut in den Mittelpunkt: In wechselnden Einzel- und Gruppenausstellungen zeigt sie zeitgenössische Positionen aus Neubrandenburg und der Seenplatte, schafft eine institutionelle Bühne für aktuelle Kunst und lädt zum Austausch über die Menschen und die Landschaft ein, die sie prägen.
Gelungener Adventsnachmittag
Zu einem vorweihnachtlichen und stimmungsvollen Familiennachmittag lud am Samstag, den 29. November 2025, das Regionalmuseum Neubrandenburg ein. Und auch die Kunstsammlung war mit einem Bastelstand dabei. Hier konnten die kleinen und großen Besucher ihrer Kreativität freien Lauf lassen und individuelle Weihnachtskugeln gestalten. Die fertigen Kunstwerke wurden stolz mit nach Hause genommen – vielleicht zieren sie den ein oder anderen Weihnachtbaum?
Der Adventsnachmittag war wunderschön, kreativ und wird ganz sicher im nächsten Jahre eine Wiederholung finden.
Vorlesetag an der Kunstsammlung Neubrandenburg: Ein unvergessliches Erlebnis für die 4. Klasse der Grundschule Süd
Am 21. November 2025 war es wieder soweit! Der bundesweite Vorlesetag hat auch in unseren Räumlichkeiten stattgefunden: Die 4. Klasse der Grundschule Süd war zu Gast in der Kunstsammlung Neubrandenburg. Die Schülerinnen und Schüler erlebten einen aufregenden Vormittag voller spannender Geschichten und begaben sich auf eine Reise in die Welt der Phantasie.
Gemeinsam mit der Museumspädagogin Frau Dietel erlebten Sie Auszüge aus dem Buch „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ von dem beliebten Autoren Marc-Uwe Kling vor. Die humorvolle und gleichzeitig lehrreiche Geschichte über die Herausforderungen und Missverständnisse der digitalen Welt entführte sie mit Hilfe bezaubernder Worte in eine andere Welt.
Danach hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, die Kunstsammlung Neubrandenburg näher kennenzulernen und begaben sich auf einen kleinen Rundgang durch die verschiedenen Ausstellungsräume.
Auch weiterhin unterstützt die Kunstsammlung Neubrandenburg solche Initiativen, um Kindern die Freude am Lesen und an Literatur, einer anderen Form der Kunst, näherzubringen. Wir dürfen gespannt sein, welche Geschichten und Kunstwerke im nächsten Jahr zum bundesweiten Vorlesetag am 20. November 2026 auf die kleinen Besucher warten!
Die Kunstsammlung ist dabei: Adventlicher Familiennachmittag im Regionalmuseum
Am Samstag, den 29. November 2025, lädt die Kunstsammlung Neubrandenburg von 14.00 bis 17.00 Uhr mit ihrem weihnachtlichen Bastelstand zu einem Familiennachmittag in und am Regionalmuseum Neubrandenburg ein.
Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm: Ein Theaterstück sorgt für vorweihnachtliche Stimmung, an verschiedenen Bastelständen kann kreativ gewerkelt werden und auch traditionelles Druckhandwerk ist zu erleben.
Für das leibliche Wohl ist mit leckeren Waffeln und heißem Punsch gesorgt.
Gemeinsam gestalten wir mit anderen Kulturinstitutionen und -akteuren einen stimmungsvollen Auftakt in die Adventszeit für die ganze Familie.
Peter Ruehle + Torsten Ruehle: Ortswechsel
In Peter und Torsten Ruehles Bildern werden Orte selbst zum Inhalt: Raum und Landschaft entstehen durch Blicke und Erfahrungen der Betrachtenden als autonome Territorien neu. Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 7. November 2025 lädt die Kunstsammlung Neubrandenburg herzlich zur Vernissage ein.
Peter Ruehles Bilder öffnen alte Konventionen in der Landschaftsmalerei. Seine meist monochromen Szenerien sind konzeptionelle Strukturen, die durch Linien mit der Wahrnehmung verschmelzen. Ein kühner Horizont durchschneidet das Panorama und erzeugt Weite bis hin zu erhabener Distanz. Lineare Muster erzeugen Spannung zwischen geometrischer Abstraktion und atmosphärischen Formen - es entfalten sich gleichsam metaphysische Räume. In einem seiner neuesten Bilder transformiert Peter Ruehle die Ansicht von Neubrandenburg in einen so nie zuvor gesehenen und leuchtenden Stadtraum auf schwarzem Grund.
Torsten Ruehle arbeitet mit Linien und Licht in beleuchteten Kästen, die oft Innenräume zeigen. In seinen hinterleuchteten, szenischen Interieurs scheinen die Menschen gerade erst verschwunden zu sein: Teppiche mit Schuhspuren, Kissen mit Körperformen. Man meint, Wärme zu spüren, einen Duft zu riechen oder durch die Glaswände gesprochene Worte oder ganz leise Musik zu hören. Die Leuchtkastenobjekte unterstreichen den magischen Charakter dieser atmosphärischen Archive, in denen Landschaftsfragmente auftauchen und Räume für Neues entstehen.
Beide Künstler erschaffen Raumwunder, die das Publikum dann mit eigenen Welten vermischt und auf ungeahnte Wege führt. Die Räume konfrontieren mit fremdartiger Kontinuität und zeitlicher Dissonanz. Wie lange dieser Moment anhält, hängt entscheidend davon ab, was man mit ihm vorhat – und wie man die eigene Verortung bestimmt.
Eröffnung: Freitag, 7. November 2025 um 17:00 Uhr
Uwe Johnson-Tage 2025
Im Rahmen der Uwe-Johnson-Tage 2025 finden folgende Veranstaltungen statt:
art meets music
Die Verbindung aus Leidenschaft für Musik und Kunst sind in einer kleiner Folge von Kammerkonzerten in den Räumen der Sammlungsausstellung der Kunstsammlung Neubrandenburg zu erleben. Den Auftakt zu diesem besonderen musikalischen Kunstgenuss macht ein Konzert mit Kammermusik aus der Alten und Neuen Welt am 11. Oktober, 15 Uhr. Unter dem Motto „art meets music“ präsentiert das Vier Tore Quartett der Neubrandenburger Philharmonie Werke von Dvořák, Villa-Lobos und Mendelssohn Bartholdy.
Vier Tore Quartett:
Darius Kaunas, Violine
Marta Kolomyjets, Violine
Christine von der Groeben, Viola
Mathias Beyer, Violoncello
Termin: 11. Oktober 2025, 15 Uhr
Ort: Kunstsammlung Neubrandenburg, Gewölbesaal
Tickets: regulär 10,00 Euro / ermäßigt 5,00 Euro
PROGRAMM
ANTONÍN DVOŘÁK (1841-1904)
Der tschechische Komponist Antonín Dvořák hat nicht nur mit seiner Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ die amerikanische Musikgeschichte beeinflusst und bereichert, auch sein Streichquartett op. 96 entstand in den USA, wo der Komponist einige Zeit das National Conservatory in New York leitete. Als „amerikanisch“ wurden die punktierten und synkopischen Rhythmen sowie die pentatonischen Melodien empfunden, die sowohl in der Sinfonie als im Streichquartett enthalten sind.
Streichquartett F-Dur op. 96 („Amerikanisches Quartett“)
4. Satz: Finale. Vivace ma non troppo
HEITOR VILLA-LOBOS (1887-1959)
Heitor Villa-Lobos ist der wohl bekannteste brasilianische Komponist des 20. Jahrhunderts. Sein 1915 entstandenes 1. Streichquartett, das 1946 um weitere Sätze ergänzt wurde, entführt in eine heiter-beschwingte Atmosphäre. Es vereint lyrische und tänzerische Sätze.
Streichquartett Nr. 1
1. Cantilena
2. Brincadeira
3. Canto lirico
4. Cançoneta
5. Melancolia
6. Saltando como um Saci
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY (1809-1847)
Felix Mendelssohn Bartholdy schrieb sein a-Moll-Streichquartett kurz nach dem Tod von Ludwig van Beethoven. gewisser Weise kann man das Werk durchaus als Epitaph für den verehrten Meister ansehen.
Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 13
1. Adagio. Allegro vivace
2. Adagio non lento
3. Intermezzo. Allegretto con moto- Allegro di Molto
4. Presto- Adagio non lento
Um Voranmeldung wird gebeten per E-Mail kunstsammlung@neubrandenburg.de oder telefonisch 0395 555-1290
Großer Besucherandrang zur 8. Ausgabe von meiNBild in der Kunstsammlung Neubrandenburg
Über 130 Gäste folgten der Einladung zur Vernissage von „meinIBild“, um die Ausstellung der 114 Werke von Freizeitkünstlerinnen und Freizeitkünstlern aus Neubrandenburg und Umgebung zu sehen.
Peter Modemann, erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters, richtete Grußworte an die Gäste. Ulrike Pennewitz, Leiterin der Kunstsammlung, betonte in ihrer Eröffnungsrede die Bedeutung des laienkünstlerischen Schaffens für die Stadtgesellschaft.
Es fordere vor allem Mut und Überzeugung, das Privatgeschaffene einer Öffentlichkeit zu präsentieren. Und natürlich die Freude an der Kunst.
Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgte das Strelicious-Ensemble aus Neustrelitz mit Jazz, arrangiert für Saxophon und Posaune.
Die Ausstellung »meiNIBild» ist bis zum 19. Oktober in der Kunstsammlung Neubrandenburg zu sehen.
Kreativ- und Malwerkstatt in den Herbstferien
In der Kreativ- und Malwerkstatt anlässlich der Winterferien haben Kinder die Möglichkeit, Schneeflocken und Schneemänner aus verschiedenen Materialien zu gestalten.
Datum: Donnerstag, 12.02.2026 und Donnerstag, 19.02.2026
Uhrzeit: 15:00 - 16:00 Uhr
Kosten: 3,00 € pro Kind
Kunstsammlung lädt zur Ausstellung „meiN|Bild“ ein
Freizeitkünstlerinnen und Freizeitkünstler können Werke einreichen
„Jeder Mensch sollte Künstler sein. Alles kann zur schönen Kunst werden.“ – unter diesem Gedanken von Novalis öffnet die Kunstsammlung Neubrandenburg erneut ihre Türen für das laienkünstlerische Schaffen der Region. Seit 2017 bietet die Ausstellung „meiN|Bild“ eine Plattform für kreative Beiträge von Menschen aus Neubrandenburg und Umgebung.
Auch 2025 ruft das Team der Kunstsammlung alle Interessierten ab zehn Jahren auf, eigene Arbeiten einzureichen. Die mittlerweile achte Ausgabe der Ausstellung wird vom 25. September bis 19. Oktober 2025 in den Räumen der Kunstsammlung gezeigt.
Die Eröffnung findet am 24. September 2025 um 17:00 Uhr statt – begleitet von einem abwechslungsreichen Programm sowie einer offenen museumspädagogischen Werkstatt für die ganze Familie.
Teilnahmebedingungen
- Eingereicht werden können hänge- oder stellfertige Werke aller Techniken
- Maximalmaße:
- Bilder inkl. Rahmung bis 50 × 70 cm
- Objekte bis 70 × 50 × 50 cm
- Pro Person ist ein Werk möglich
- Abgabe: Montag, 15. September 2025, 8:00–18:00 Uhr
- Abholung: 20. Oktober 2025
Die Kunstsammlung bemüht sich, alle eingereichten Arbeiten auszustellen. In Einzelfällen behält sich das Team jedoch eine Auswahl vor.
Kontakt für Teilnehmende
Kunstsammlung Neubrandenburg
Große Wollweberstraße 24, 17033 Neubrandenburg
Tel.: 0395 555-1290
E-Mail: kunstsammlung@neubrandenburg.de
Kunstsammlung Neubrandenburg - Ausstellungsende mit Besucherrekord
Mit knapp 2.400 Besucherinnen und Besuchern ging am Sonntag, dem 7. September 2025, die Sonderausstellung „Der große Schwof. Feste feiern im Osten” zu Ende, die damit den größten Besucherrekord seit der Corona-Zeit verzeichnete. Im Rahmen der Ausstellung fanden Kuratorinnenführungen mit Petra Göllnitz sowie Künstlergespräche mit Olaf Martens, Christiane Eisler, Uwe Preuss, Werner Lieberknecht, Ute und Werner Mahler sowie Harald Hauswald statt.
Die Kunstsammlung Neubrandenburg war die letzte Station der Ausstellung, die zuvor in Jena, Cottbus und Rostock gezeigt wurde. Der vergriffene Ausstellungskatalog wurde in einer zweiten Auflage nachproduziert und ist weiterhin in der Kunstsammlung Neubrandenburg erhältlich.
Großer Schwof in der Kunstsammlung Neubrandenburg zum Vier-Tore-Fest
Zum Vier-Tore-Fest 2025 bot die Kunstsammlung Neubrandenburg im Rahmen der Sonderausstellung „Der große Schwof“ bei freiem Eintritt und strahlendem Sonnenschein ein besonderes Highlight: Harald Hauswald, einer der bedeutendsten Fotokünstler der DDR und Porträtist einer Ära, sprach mit der früheren Stern-Fotoreporterin und Mitbegründerin der legendären Berliner Ostkreuz-Fotoschule Petra Göllnitz. Viele Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und nahmen an der anschließenden Kuratorinnenführung von Petra Göllnitz teil.
Harald Hauswalds Werke sind besondere Höhepunkte der über 250 fotokünstlerischen Werke, die Petra Göllnitz in der vielbeachteten Ausstellung kuratiert hat. Am Sonntag, den 7. September, wird die Ausstellung als vierte Station ihre letzte Finissage in der Kunstsammlung Neubrandenburg feiern.
Viele der gezeigten fotokünstlerischen Werke sind dann zum letzten Mal in der Öffentlichkeit zu sehen.
»Voll das Leben« Künstlergespräch und Kuratorenführung
Petra Göllnitz, Kuratorin der Ausstellung, im Gespräch mit dem herausragenden Fotografen Harald Hauswald.
Um Anmeldung wird gebeten.
Datum: 30.08.2025
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Ort: Neubrandenburg (Kunstsammlung)
Kaffeeklatsch und großer Schwof
Zum Vier-Tore-Fest am Samstag, den 30. August, lädt der Freundeskreis der Kunstsammlung Neubrandenburg e. V. zu einem Kaffeeklatsch mit selbstgebackenem Kuchen ein. Kommen Sie vorbei und genießen Sie am Samstag und am Sonntag die vielbesuchte Sonderausstellung „Der große Schwof. Feste feiern im Osten“ bei freiem Eintritt.
Die über 250 Werke von bekannten Fotokünstlerinnen und Fotokünstlern der DDR können noch bis Sonntag, den 7. September in der Kunstsammlung gesehen werden.
Datum: 30.08.2025
Uhrzeit: 13:30-17:00 Uhr
Ort: Neubrandenburg (Kunstsammlung)
Letzte Chance: »Der große Schwof. Feste feiern im Osten« in Neubrandenburg
Nur noch bis zum 7. September 2025 ist die erfolgreiche Ausstellung „Der große Schwof. Feste feiern im Osten“ in der Kunstsammlung Neubrandenburg zu sehen. Nach Stationen in der Kunsthalle Jena, dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst und der Kunsthalle Rostock endet hier die Ausstellungstournee – und damit die letzte Gelegenheit, dieses hochgelobte Projekt zu erleben.
255 Fotografien von 31 renommierten ostdeutschen Fotokünstlerinnen und -künstlern zeigen eine facettenreiche Feierkultur der DDR – lebendig, bunt und überraschend. Die Werkauswahl von Kuratorin Petra Göllnitz wirft einen positiven, klischeefreien Blick auf das Leben in der DDR, jenseits der sonst oft grauen Darstellungen. Mehr als 1.500 Gäste haben die Ausstellung bereits besucht, jeder dritte reiste gezielt für den „Schwof“ in die Vier-Tore-Stadt.
Einladung zum Künstlergespräch und Kuratorenführung am 16. Juli: »Fasching und andere unerhörte Ereignisse«
Im Rahmen der Ausstellung „Der große Schwof. Feste feiern im Osten“ lädt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg am Mittwoch, 16. Juli 2025, um 18:00 Uhr zu einem besonderen Abend in die Kunstsammlung Neubrandenburg ein.
Im Fokus steht der legendäre Fasching an der Kunsthochschule Dresden – ein Ort kreativen Überschwangs und subversiver Lebensfreude inmitten des DDR-Alltags.
Der Fotograf Werner Lieberknecht, dessen Aufnahmen der opulenten Faschingsfeste Teil der Ausstellung sind, berichtet gemeinsam mit dem Schauspieler Uwe Preuss von dieser besonderen Subkultur. Preuss, bekannt aus dem Rostocker Tatort, wagte 1984 eine illegale Ein- und Ausreise in die DDR, um am Dresdner Hochschul-Fasching teilzunehmen – ein Erlebnis, das er später in seinem literarischen Debüt „Katzensprung“ verarbeitete.
Das Gespräch moderiert Ausstellungskuratorin Petra Göllnitz, die im Anschluss durch die Ausstellung führt.
Informationen zu der Veranstaltung
Eintritt: 10,00 Euro / ermäßigt 5,00 Euro | Um Anmeldung wird gebeten.
Ausstellungseröffnung | Der große Schwof. Feste feiern im Osten
Am Samstag, 21. Juni 2025 wurde die lang erwartete Fotoausstellung „Der große Schwof. Feste feiern im Osten“ offiziell eröffnet - gemeinsam mit der Kuratorin Petra Göllnitz und vielen der Fotografinnen und Fotografen, die einst das Leben in der DDR von der Großstadt bis aufs Dorf festgehalten haben. Eine große Ehre!
Bei der Eröffnung wurde es auf den Punkt gebracht: „Wir hatten Tabak, Alkohol und Sex. Prüde waren wir in der DDR nicht.“ Genau das zeigt die Ausstellung – eindrucksvoll und ehrlich, wie das Leben damals zwischen Tanzflächen, Dorfkirmes und Großstadtabenden aussah.
Erik Stephan, Leiter der Kunsthalle Jena, wo die Ausstellung erstmals gezeigt wurde, erinnerte sich: „Das Publikumsinteresse bei uns war groß – selten habe ich ein so kunstfernes Publikum erlebt, das so berührt war.“
Auch ToniKrahl, Sänger der ehemaligen Band CITY, war heute Nachmittag dabei und berichtete von seinen Erinnerungen. Danach griff er zur Gitarre und performte einige seiner Lieder.
Die Ausstellung kann ab sofort bi szum 7. September in der Kunstsammlung besucht werden und man kann in diese faszinierende Zeit eintauchen. Kommen Sie vorbei und erinnert Sie sich. Oder erzählen Sie Menschen, die nicht in der DDR lebten, von damals!