Kunstsammlung Neubrandenburg
 
 
 
 
 
 
 

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02.04.2020 bis 07.06.2020

Malerei und Skulptur

Manfred Zoller und Klaus Hack

 

Manfred Zoller, der Maler und Klaus Hack der Bildhauer stellten erstmals 2016 gemeinsam in Kleinmachnow aus. Nun sind ihre Werke erneut in einer Ausstellung vereint. Beide Künstler kennen sich lange, schätzen das Schaffen des jeweils anderen und wohnen im Umland vom Berlin.

Manfred Zoller (1947 geb. in Zeitz) war von 1993 bis 2013 Professor für Morphologie an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Bereits während seines Studiums der Humanmedizin war er intensiv künstlerisch tätig und wurde bereits 1976 Kandidat des VBK-DDR. Von 1980 bis 1983 war er Meisterschüler bei Prof. Gerhard Kettner. Seine Arbeiten befinden sich in bedeutenden Kunstsammlungen. Auf Grund seiner anregenden Ergebnisse in der Lehre hatte Zoller mehrere Gastprofessuren im Ausland (Kairo, Tokio).

Der aus Franken stammende Klaus Hack (1966 geb. in Bayreuth) studierte von 1989 bis 1991 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und anschließend bis zu seiner Meisterschülerschaft 1995 an der Hochschule der Künste in Berlin.

Obwohl beide Künstler über eine ganz originäre und damit wiedererkennbare Handschrift verfügen, gibt es die Gemeinsamkeiten einer „gebauten Sinnlichkeit“ (Dr. Katrin Arrieta) im künstlerischen Ausdruck und einer Grenzüberschreitung in den künstlerischen Medien.

Hacks zum Teil überlebensgroße archaische Geschöpfe und architektonische Gebilde besitzen eine sensible Körperlichkeit mit gleichzeitig starker Präsenz. Sie entstanden aus massiven bearbeiteten Baumstämmen und sind weiß gefasst. Parallel dazu entstehen Holzdrucke von so genannten Drucktrommeln und Zeichnungen. Der tektonische Bildaufbau der Tafelbilder wird bei Zoller von einer tiefen Farbsensibilität gehalten. Die Collagen und Assemblagen stehen mit ihrem oftmals spielerischen Charakter in engem Zusammenhang mit diesen. In den Skulpturen sucht Zoller seit den 80er Jahren einen ganz eigenen Weg.


14.06.2020 bis 30.08.2020

Fünf Positionen der Gegenwart in Mecklenburg-Vorpommern

Reinhard Buch – Christian Frosch – Claudia Heinicke – Peter Klitta – Cindy Schmiedichen

 

Der Kunstpreis

Der international renommierte und vielseitige Künstler Günther Uecker (*1930) ist seit Beginn an Schirmherr des Kunstpreises der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe für Bildende Kunst in Mecklenburg-Vorpommern.

Seit 2006 wird der mit insgesamt 10.000 € dotierte Kunstpreis alle zwei Jahre wiederkehrend in einem mehrstufigen Verfahren vergeben. Preisträger und Preisträgerinnen der vergangenen Jahre waren Miro Zahra (2006),Tanja Zimmermann (2008),  Bernd Engler (2010), Gudrun Poetzsch (2012), Ruzica Zajec (2014) und Anne Sewcz (2016), Sarah Fischer (2018).

Der Preis, für den die Künstler von einer Auswahljury nominiert  werden, ist für professionelle Kunstschaffende bestimmt, die in Mecklenburg-Vorpommern leben oder dort den wesentlichen Teil ihres beruflichen Wirkens seit mindestens drei Jahren leisten. Er ist weder an ein Lebensalter noch an eine bestimmte Ausbildung gebunden. Die Mecklenburgische Versicherungsgruppe möchte mit diesem Kunstpreis der Öffentlichkeit einen Einblick in das vielfältige und von hoher Qualität gekennzeichnete Schaffen der Künstler in diesem Bundesland vermitteln.


10.09.2020 bis 29.11.2020

Anke Eilergerhard

 


17.12.2020 bis 03.01.2021

meiNIBild

 

FreizeitkünstlerInnen aus Neubrandenburg und Umgebung in einer juryfreien ausstellung