Künstlergespräch mit Christa Jeitner am 15. Januar 2024
Die 1935 geborene und im Land Brandenburg lebende Künstlerin Christa Jeitner hat ein erstaunliches Lebenswerk geschaffen, welches in der Ausstellung „täglich sich erinnern“ noch bis zum 28. Januar 2024 in der Kunstsammlung Neubrandenburg zu erleben ist.
Nach einem 1954 angefangenen Grafikstudium in Berlin Weißensee, der Exmatrikulation auf Grund ihres Engagements bei der „Aktion Sühnezeichen“, der Fortsetzung ihres Studiums in Westberlin bis zum Mauerbau, entwickelte sie in relativer Abgeschiedenheit in ihren vorrangig aus textilem Material bestehenden Arbeiten einen eigenständigen künstlerischen Ausdruck, der ausgesprochen zeitgenössisch ist.
Nach wie vor ist Christa Jeitner künstlerisch aktiv und reagiert insbesondere auf aktuelle weltpolitische Ereignisse. Ihr äußerst sensibles Schaffen ist von einem tiefen Humanismus geprägt.
Während des Gesprächs sind die beeindruckenden Werke, ihre bemerkenswerte künstlerische Biografie, auch unter sozialistischen Verhältnissen, und ihre Schaffensmotivationen zu erleben.
15. Januar 2024 um 17 Uhr
Eintritt: 6,00 Euro